Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Vítkov
Schon im Mittelalter erwog man, auf einem Hügel bei Vítkov eine Kirche zu bauen. In der Chronik ist dieser Hügel jedoch als ungeeignet bezeichnet. Historiker vermuten heute, dass man damit bewertete, dass die Kirche vom bewohnten Teil der Stadt getrennt wäre.
Als Vítkov wuchs, entfiel dieses Argument, denn der Hügel wurde Teil der Stadt. So wurde die Kirche Anfang des 20. Jahrhunderts genau dort errichtet. Heute ist die neugotische Kirche Mariä Himmelfahrt eine Dominante von Vítkov und fügt sich perfekt in das Gesamtbild der Stadt ein.
Die Kirche entstand in Eigenhilfe und aus Spenden. Graf Camillo Razumovsky stiftete zum Beispiel das für den Bau nötige Holz, und die Bauern verpflichteten sich, das Material unentgeltlich anzufahren.
Die Mauern bestehen aus Stein, und der Legende nach ist es jener Stein, der beim Ausheben der Fundamente zutage kam. Obwohl die Kirche auf einem Hügel steht, sprudelte beim Ausheben der Fundamente eine Wasserquelle hervor, und zwar so ergiebig, dass die Maurer sie während des gesamten Baus nutzten.
Eine Besonderheit ist das Deckengewölbe, das aus in Gips getränktem Stoff entstand und in eine gotische Bogenform gebracht wurde. Während man in anderen Kirchen üblicherweise über die Gewölbe zum Dachstuhl oder zu den Glocken geht, musste hier ein System von Stegen angelegt werden, denn der Kirchgänger wäre durch die Schale mitten in die Gemeinde gefallen.
Kontakt
IC Vítkov
náměstí Jana Zajíce 7
749 01 Vítkov
E-mail: infocentrum@vitkov.info
Web: http://www.vitkov.infoz/
Tel.: +420 556 312 255
