Dolní Vítkovice

Eine der größten Touristenattraktionen Ostravas ist zweifellos Dolní Vítkovice. Das ehemalige Industrieareal ist ein einzigartiges Beispiel für ein Industriedenkmal, das behutsam in ein einzigartiges Bildungs-, Kultur- und Gesellschaftszentrum verwandelt wurde. Dolní Vítkovice ist das erste Denkmal in Tschechien, das das Europäische Kulturerbe-Siegel erhielt.

Den gesamten Prozess der Eisenerzeugung erklären Ihnen bei der Führung Guides – oft ehemalige Mitarbeiter des Hüttenwerks. Sie werden durch die ehemalige Zeche Hlubina geführt, die zu den tiefsten in Ostrava gehörte, durch die Kokerei, in der aus Kohle Koks entstand, und Sie werfen einen Blick ins Innere des Hochofens. Auf den Gipfel des Hochofens bringt Sie ein echter Schrägaufzug, mit dem früher der Koks hier hinaufbefördert wurde.

Der Bolt Tower, die spiralförmige Aussichtsplattform, die der legendäre Sprinter Usain Bolt taufte, wurde buchstäblich direkt auf einen Hochofen gebaut. Im Inneren können Sie im Café bei einem Kaffee den Blick über die ganze Stadt genießen. In fast 80 Metern Höhe ist er zum höchsten Aussichtspunkt der Stadt geworden – er ist sogar höher als die Terrasse des Aussichtsturms des Neuen Rathauses im Zentrum der mährisch-schlesischen Metropole.

Eine weitere Besonderheit von Dolní Vítkovice ist der ehemalige riesige Gasometer, der in ein einzigartiges Konzert- und Ausstellungsgebäude verwandelt wurde, die Mehrzweckhalle Gong.

Wenn Sie die Große und die Kleine Welt der Technik in Dolní Vítkovice nicht besuchen, ist es, als wären Sie nie hier gewesen! Beide Ausstellungen, die die ganze Familie unterhalten, sind voller interaktiver Lernattraktionen. Neu im Industrieareal ist eine Zweigstelle des Nationalen Landwirtschaftsmuseums, die in einer der Industriehallen entstand.

Dolní Vítkovice ist zu einem Zentrum des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens geworden. Zu den Höhepunkten gehören die legendären Festivals Colours of Ostrava und Beats for Love, zwei der größten Musikfestivals Europas!

Die Vítkovicer Hüttenwerke gründete 1828 der Olmützer Erzbischof Erzherzog Rudolf als modernstes Hüttenwerk der österreichisch-ungarischen Monarchie. Sämtliche Hütten- und Bergbaubetriebe wurden etwa 160 Jahre später stillgelegt. 

Wenn Sie sich für die Industriegeschichte der „Stadt aus Stahl“ interessieren, fahren Sie weiter zum Landek Park, wo Sie das Bergbaumuseum besuchen können, oder zur ehemaligen Zeche Michal.

Kontakt

Návštěvnické centrum Dolní Vítkovice
Ruská 2993/20
703 00 Vítkovice
E-mail: nkp@dolnivitkovice.cz
Web: https://www.dolnivitkovice.cz
Tel.: +420 724 955 121

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