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Mährisch-Schlesische Region - offizieller Reiseführer

Emil Zátopek

Einer der besten Sportler der ehemaligen Tschechoslowakei
Emil Zátopek, vierfacher Olympiasieger, achtzehnfacher Weltrekordhalter und gekürter „Bester Sportler der Welt“ der Jahre 1949, 1951 und 1952, verbuchte seine größten Erfolge in den Disziplinen 5 000-Meter-Lauf, 10 000-Meter-Lauf und im Marathon. Beim 5 000-Meter-Lauf stellte er 1954 mit der Zeit von 13:57,2 einen neuen Weltrekord auf und schaffte als erster tschechoslowakischer Athlet die 14-Minuten-Hürde. Im Jahr 1948 gelang es ihm, als erstem Tschechen überhaupt, 10 000 Meter unter 30 Minuten zu laufen. Sechs Jahre später stellte er auf dieser Strecke mit der Zeit von 28:54,2 (also knapp unter 29 Minuten) einen neuen Weltrekord auf.

Seine größten Erfolge konnte er bei den Olympischen Spielen in London (1948) und Helsinki (1952) verbuchen. In Großbritannien gewann er beim 10 000-Meter-Lauf die Goldmedaille und beim 5 000-Meter-Lauf die Silbermedaille. In Finnland holte er dann sogar dreimal Gold, beim 10 000-Meter-Lauf, beim 5 000-Meter-Lauf und beim Marathon, den er in Helsinki zum ersten Mal in seinem Leben absolvierte. Bei diesen Olympischen Spielen gewann auch seine Frau, Dana Zátopková, Gold, und zwar im Speerwerfen.

Im Jahr 1948 wurde er mit dem „Guth-Jarkovský-Preis“ ausgezeichnet und erhielt dann im Rahmen der UNESCO-Konferenz in Paris im Jahr 1975 die „Fairplay-Auszeichnung“. Im Jahr 1999 wurde er zum 100. Gründungsjubiläum des Tschechischen Olympischen Ausschusses zum „Olympiateilnehmer des Jahrhunderts“ gekürt. In Memoriam wurde Emil Zátopek mit der „Pierre-de-Coubertin-Medaille“ und dem „Goldenen Orden“ für seine Verdienste für die Leichtathletik ausgezeichnet.

Im Jahr 2002 wurde vor dem Gebäude des Technischen Museums von Tatra Kopřivnice ein Emil-Zátopek-Denkmal enthüllt. Im Museum finden Sie eine Ruhmeshalle, die den Eheleuten Zátopek gewidmet ist. Im Jahr 2003 wurde im Vítkovice-Stadion in Ostrava dann die Emil-Zátopek-Büste enthüllt.

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