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Mährisch-Schlesische Region - offizieller Reiseführer

Franz Josef I.

Franz Josef I. wurde am 18. August 1830 in Schönbrunn in Wien geboren. Seine Erziehung hatte einen Schwerpunkt auf militärische Bereiche. 1848 wurde er zum österreichischen Kaiser gekrönt. Auf Wunsch seiner Mutter sollte er seine bayrische Cousine Helen heiraten, verliebte sich aber in deren jüngere Schwester Elisabeth, genannt Kaiserin Sissi.
Im Rahmen von Inspektionsreisen besuchte er mehrfach Nordmähren und Schlesien. Bei einem Besuch des Gebietes Těšínské Slezsko (Teschen-Schlesien) wurde er von den Gebirgsbewohnern in malerischen Gorolier Trachten der umliegenden Ortschaften begrüßt. Auf dem Berg Lysá hora wurde zu Ehren des hohen Besuches ein Feuer entfacht.

In Český Těšín beehrte Franz Josef mit seinem Besuch unter anderem eine Militärkaserne, die sich damals an der Stelle des heutigen Adam-Mickiewicz-Theaters befand, oder die Baustelle des damals gerade erst entstehenden Evangelischen Krankenhauses (heute: Schlesisches Krankenhaus).
Er sah sich die Trzynietzer Eisenhütte an und weilte auf dem Schloss Fryštát (Freistadt) in Karviná, wo er von Graf Johannes Larisch-Mönnich beherbergt wurde.

Im Stadtzentrum von Ostrava (Ostrau) wurde 1898 ein kleiner, malerischer Platz im Stile der Secession nach dem Kaiser benannt (heute: Jiráskovo náměstí, genannt Kuří rynek – Hühnermarkt). Er besuchte auch die Witkowitzer Eisenwerke.

Franz Josef I. zeigte sich gegenüber der Synagoge in Krnov (Jägerndorf) großzügig, er spendete 500 Gulden. In dieser Stadt besichtigte er auch die Orgelbaufirma Rieger-Kloss, verlieh Otto Rieger das Ritterkreuz und der Firma den Titel „k. u. k. Hoflieferant“. Der Kaiser besuchte auch das Schloss Bruntál (Freudenthal) und genehmigte dem Stadtrat die Gründung des örtlichen Gymnasiums.

Der österreichische Herrscher starb während des Ersten Weltkriegs, am 21. November 1916. Die Todesursache war eine Lungenentzündung, der sein schwacher, alter Körper nicht mehr trotzen konnte.

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