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Mährisch-Schlesische Region - offizieller Reiseführer

Sigmund Freud

Obwohl Sigismund Schlomo Sischa Freud, der sich später nur Sigmund Freud nannte, nur die ersten drei Jahre seines Lebens in Příbor verbrachte, hat er seine Heimatstadt nie vergessen. Bereits als anerkannter Psychoanalytiker, sich dessen bewusst, wie unsere Kindheit unser späteres Leben beeinflusst, erinnerte er sich gerne an das Läuten der hiesigen Kirchenglocken zurück. In seinen Memoiren erwähnt er sein Kindermädchen Monika Zajícová und nennt Příbor sein Zuhause sowie Mähren seinen Heimat.
 
Die Stadt Příbor ehrte diesen genialen Wissenschafter, indem sie den historische Stadtplatz nach ihm benannte und in seinem Geburtshaus, wo die Familie von Monika Zajícová lebte, ein modernes Museum errichtete, wo die Besucher alles darüber erfahren, wie Příbor das Schaffen dieses berühmten Sohnes der Stadt beeinflusste. Auch das Piaristenkolleg beherbergt eine Dauerausstellung über Sigmund Freud.

Noch mehr Raum in seinen Memoiren widmet Sigmund Freund seinem zweiten Aufenthalt in Příbor. Damals war er sechzehn Jahre alt und reiste aus Wien an, um Emil Fluss, einen Freund aus seiner Kindheit zu besuchen. Bei seinem Besuch hat sich Freud in Emils Schwester Gisela verliebt. Nachdem Gisela abgereist war, ging er auf den Wiesen rund um die Stadt spazieren und sah in den Löwenzahnblüten ein Symbol für das gelbe Kleid von Gisela.

Freud kehrte nie wieder nach Příbor zurück. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges lebte er in Wien, da er jedoch jüdischer Abstammung war, ging er nach London ins Exil. Zu dem Zeitpunkt war er nicht nur ein weltweit anerkannter Psychologe, sondern auch ein Gegner des Nationalsozialismus. Sein herausgegebener Briefwechsel mit Albert Einstein mit dem Titel „Warum Krieg?“ wurde in den Straßen von Berlin verbrannt.

In London setzte Freud sein Lebenswerk fort, er hielt Vorträge und verfasste Schriften und verbreitete seinen Gedanken des Pazifismus, obwohl er schon von schwerer Krankheit gekennzeichnet war. Im September 1939, einen Tag nach Kriegsbeginn, bat er seinen Hausarzt um eine höhere Dosis Morphium mit den Worten, dass das Leben keinen Sinn mehr habe. Er starb im Schlaf und wurde am nächsten Tag frühmorgens für Tod erklärt.

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