Burg Šostýn

Die ursprüngliche Burg gehörte wohl dem Geschlecht Hückenswagen und war Teil des Verteidigungssystems an der mährisch-schlesischen Grenze. Die Burg aus dem 13. Jahrhundert hat bis heute ihre ursprünglichen Mauern und Räume bewahrt, die an Keller von Burgpalästen erinnern.

Bei archäologischen Grabungen wurde auf der Burg eine Frauenstatuette entdeckt, die sogenannte Venus von Šostýn. Obwohl sie mit der Venus von Věstonice oder von Landek verglichen wird, ist ihr Ursprung erheblich jünger. Es handelt sich um eine Elfenbeinstatuette aus dem dreizehnten Jahrhundert. Archäologische Funde von der Burg Šostýn sind im Museum Fojtství in Kopřivnice zu sehen.

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