Jablunkauer Pass

Der Jablunkapass, der die Beskiden überquert und ein natürliches Tor in die Slowakei bildet, diente seit jeher Kaufleuten als Durchgang durch dieses Bergland. Münzfunde aus dem Römischen Reich deuten darauf hin, dass hier einer der Zweige der Bernsteinstraße zwischen Ostsee und Mittelmeer verlief.

Ab dem 13. Jahrhundert zogen durch den Pass Salzkarawanen aus Wieliczka in Polen, und im 16. Jahrhundert gelangte slowakisches Kupfer über diesen Ort in nahezu ganz Europa. Die Händler entrichteten damals in Jablunkov Zoll, was einen großen Aufschwung dieser Stadt bedeutete, deren Platz sogar Klein-Wien genannt wurde.

Im 16. Jahrhundert stand im Pass die Festung Jablunkauer Schanze.  Die Reste dieser Befestigung sind bis heute in der Landschaft zu finden und gehören zu den Attraktionen für Touristen, die durch die hiesigen Berge ziehen.

Der Pass ist ein Ausgangspunkt, um die Schönheiten der Beskiden zu erkunden. Beliebt ist zum Beispiel die Wanderung auf die Gírová rund um die Čertovy mlýny (Teufelsmühlen). In Mosty u Jablunkova gibt es außerdem ein Sportareal mit einem der besten Skigebiete der Gegend und einer Sommerrodelbahn.

Kontakt

Gorolské turistické informační centrum
Mosty u Jablunkova 381
739 98 Mosty u Jablunkova
E-mail: info@gotic.cz
Web: http://www.gotic.cz/
Tel.: +420 558 341 586

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