Zeche Alexander
Ein einzigartiges Beispiel der Ostravaer Industriearchitektur ist die Grube Alexander mit ihrem genieteten Förderturm aus Metall mit Zierelementen, die an Industriebarock erinnern, und dem kontrastierenden Schornstein aus gebrannten Ziegeln.
Vom Zentrum Ostravas aus gesehen erhebt sich hinter dem Fördergerüst die Lysá hora und zeigt damit die Verbindung zwischen der Industriestadt und der schönen Natur der Beskiden.
Die Zeche Alexander gehörte zur Kaiser-Ferdinands-Nordbahn und trägt den Namen des früheren Präsidenten dieser Gesellschaft, Graf Alexander Pallavicini. Die Bergleute bauten Kohle in mehr als einem Kilometer Tiefe ab. Die Förderung begann Ende des neunzehnten Jahrhunderts, und die Zeche war damals ein Musterbeispiel ausgefeilter Technik und menschlichen Könnens, wovon die Maschinen, Kesselhäuser und Fördergerüste zeugen.
Die Förderung auf der Zeche Alexander endete in den 1990er-Jahren, und heute ist sie ein Kulturdenkmal. In der Umgebung der Zeche steht die originale Bergarbeiterkolonie, in der die Kumpel wohnten. Im angrenzenden Park entstand in den 1950er-Jahren der Zoo Ostrava, bevor er an den heutigen Standort umzog.
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