Kirche des heiligen Johannes von Nepomuk
Für den Bau der Kirche in Čeladná sorgte der aufgeklärte Herrscher Joseph II., der 1782 ein kaiserliches Dekret erließ, nach dem neue Kirchen gebaut werden sollten. Der Kaiser wollte, dass niemand länger als eine Stunde zur Kirche unterwegs ist.
Der Monarch sorgte sogar dafür, dass die Gläubigen nicht über Berge, Flüsse und verschneite Wege gehen mussten. Deshalb hatte man auch in Čeladná, von wo die Menschen nach Frýdlant nad Ostravicí kamen, eine eigene Kirche. Der verhältnismäßig schlichte Bau wurde 1789 eröffnet und dem heiligen Johannes von Nepomuk geweiht. Sehenswert ist in der Kirche das Bild des heiligen Isidor, des Schutzpatrons der Bauern, das einen der Seitenaltäre schmückt.
Das massive gusseiserne Kreuz, das am Eingang zum Friedhof steht, stiftete Graf Chotek, der oberste Burggraf des Königreichs Böhmen. Das Kreuz zeugt von der hervorragenden Arbeit der Gießermeister, die es in den 1830er-Jahren gossen.
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